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Abb.: Vorstandsvorsitzender Änder Schanck (r.) und Tom Kass, der Präsident des Aufsichtsrats (2.v.r.) , stehen den OIKOPOLIS-TeilhaberInnen Rede und Antwort

Jahresrückblick 2013: OIKOPOLIS ist „Organic 3.0“

27.5.2014


Was verbindet die weltgrößte Bio-Messe BIOFACH mit der Luxemburger OIKOPOLIS-Gruppe? 2014 vor allem zweierlei: ein Jahrestag – und ein Schlagwort. So feiern BIOFACH und OIKOPOLIS-Gruppe in diesem Jahr das gleiche Jubiläum, denn auch die Biobauere-Genossenschaft BIOG und der Biowaren-Einzelhändler NATURATA wurden jüngst 25 Jahre alt. Bei der Jahresversammlung der OIKOPOLIS-Aktionäre am 9. Mai 2014 nahm der Vorstandsvorsitzende Änder Schanck auf ein Schlagwort Bezug, das Schwerpunktthema der diesjährigen BIOFACH war: „organic 3.0“.

Ökolandbau von morgen – schon heute!

Sein Tenor: die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft von morgen, die nach einer ersten Pionier- und anschließenden Konsolidierungs- und Reglementierungsphase (= Organic 1.0 und 2.0) nun gefragt sei, gebe es bereits – bei der OIKOPOLIS-Gruppe.

Nachhaltigkeit und Vernetzung innerhalb der Wertschöpfungskette – beides Forderungen des BIOFACH-Forums zum Thema „Organic 3.0“ – prägen die Aktivitäten der OIKOPOLIS-Gruppe seit ihren Anfängen. Das wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich. Der erste Nachhaltigkeitsbericht der OIKOPOLIS-Betriebe belegt nämlich, dass diese schon ressourcenschonend wirtschafteten und gesellschaftliche Verantwortung übernahmen, als ökologische und soziale Nachhaltigkeit vielen noch gar kein Begriff waren.

Auch den ganzheitlichen Ansatz, den der BIOFACH-Kongress 2014 für den Ökolandbau der Zukunft forderte, verfolgt die OIKOPOLIS-Gruppe schon lange – vor allem durch die Vernetzung unterschiedlicher Betriebe des Sektors über die Beteiligungsgesellschaft OIKOPOLIS Participations SA. 2013 wurde deren Netzwerk um einige neue „Knotenpunkte“ erweitert: den NATURATA Bio-Marché in Esch-Belval, den NATURATA Hofladen auf dem Kass-Haff bei Rollingen/Mersch, das OIKO-Bakhaus in Munsbach und die Bio-Pasta-Manufaktur Dudel-Magie in Sprinkange.

Interessiert verfolgten die anwesenden Aktionäre die Präsentation des Jahresberichts und der Geschäftsergebnisse


2013 zeigte sich aber auch der Wille vieler engagierter VerbraucherInnen zur Unterstützung dieser Wertschöpfungskette besonders deutlich. So konnte die OIKOPOLIS Participations SA durch die erfolgreiche Emission von mehr als 20.000 neuen A-Aktien fast 1,5 Mio. Euro an Eigenkapital bei neuen und alten Anteilseignern einwerben. Diese Mittel ermöglichten die Finanzierung der genannten Projekte – bis auf eines. Die erwähnte Bio-Pasta-Manufaktur wurde komplett von ihren Besitzern finanziert, doch diese überließen der OIKOPOLIS-Beteiligungsgruppe 10% ihrer Anteile, um so Teil des Netzwerks zu werden.

Mitfinanziert wurde jedoch auch die Vorbereitung eines weiteren, erst 2014 eröffneten NATURATA-Hofladens auf dem Meyers-Haff in Windhof. Den integrativen, gesamtgesellschaftlich vernetzten Ökolandbau von morgen gibt es in der OIKOPOLIS-Gruppe also schon heute.

Erfreuliche Geschäftsentwicklung

Im nun abgeschlossenen Geschäftsjahr konnten die drei Tochterfirmen von OIKOPOLIS Participations SA beachtliche Umsatzsteigerungen realisieren, und auch die Gewinne fielen durchweg höher au sals im Vorjahr. Auch bei der Muttergesellschaft OIKOPOLIS Participations stand bei all diesen Aktivitäten und trotz der investitionsheischenden Neugründungen ein positives Geschäftsergebnis am Jahresende stand. Das Geschäftsergebnis belief sich auf einen Gewinn von 95.257 Euro.

Bei der Verwendung der Ergebnisse befolgte die mit 71,47% aller stimmberechtigten Anteilsinhaber beschlussfähige Generalversammlung vom 9.5. einstimmig den Vorschlag des Vorstands und entschied auf Speisung einer gesetzlichen Rücklage, Bildung einer fünfjährigen Rücklage zur Einsparung von Vermögenssteuer und Auszahlung einer Dividende. Per 31.5.2014 werden deshalb 1,- Euro pro A-Aktien und 1,30 Euro pro B-Aktie an die OIKOPOLIS-Aktionäre angewiesen.